[Rezension] Diamant Krieger Saga – La Lobas Versprechen

Diamant Krieger Saga
Band 1: Damirs Schwur*
Band 2: La Lobas Versprechen*
Band 3: ???
Leseprobe

Sara kann ihr Glück kaum fassen, als Damir plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, obwohl er doch eigentlich den Bund des Schwertes mit einer anderen eingegangen ist. Dass ihre Treffen zunächst geheim bleiben müssen, nimmt Sara in Kauf. Es ist La Loba, bei der sie sich auf eine Aufnahme in den Geheimbund der Diamantkrieger vorbereitet, die erkennt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sara wird auf eine schwere Probe gestellt: Welche Rolle kann und will Damir in Zukunft in ihrem Leben spielen? Und ist sie in der Lage, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen?


Die Cover der bisher erschienenen Bände sind wirklich ein Blickfang. Der erste Band ist eher in blau gehalten und der zweite – wie oben in der Infografik zu sehen – eher in rot. Die „Dreiecke“ im Vordergrund erinnern einen nicht nur ein bisschen an Diamanten – und stellen so auch einen Bezug zum Titel der Saga her – sondern glänzen auch sehr schön. Die Schrift bei dem Reihentitel schimmert ebenfalls in einem schön metallischen rot. Mich würde das Buch in einer Buchhandlung definitiv ansprechen und mich dazu bringen, den Klappentext zu lesen.

Charaktere haben wir hier einige. Die wohl wichtigsten sind Sara, unsere Hauptprotagonistin, sowie Damir. Dieser ist auch ein Hauptcharakter im Buch denn um sich dreht sich vieles, vor allem was Saras Gedankenwelt betrifft.
Wir lernen aber noch La Loba als „Lehrerin“ sowie Ariel den Anwalt kennen.
Gerade von Sara war ich sehr beeindruckt. Sie ist eine Person, der nicht viel Gutes widerfahren ist und das merkt man ihr an. Sie ist ein gut geschriebener und auch gut durchdachter Charakter den man einfach mögen muss.
Damir ist ein wenig undurchsichtig. Aber das würde ich nicht als Kritikpunkt sehen, denn da wir die Geschichte aus Saras Perspektive sehen und sie ebenso wenig von Damir weiß wie wir, passt es schon wieder zusammen,
La Loba finde ich auch sehr undurchsichtig. Ihre Absichten versteht man durch und durch, aber man sieht sie auch als sehr undurchsichtige Person.
Und Ariel ist einem einfach sympathisch, wie ich finde. Man kann ihn sich durch Belitz‘ Schreibstil total gut vorstellen.
Charakterfazit: Alle Charaktere sind gut durchdacht und langweilen einen nicht. Man ist im Laufe der Geschichte mit ihnen vertraut.

Die 17-jährige Sara ist Meisterdiebin und stiehlt Diamanten von den Reichen der Stadt. Denn sie hat ihre Seele verkauft.
In den Katakomben der Unterwelt lernt sie den misteriösen Damir kennen, der in Sara übermenschliche Fähigkeiten weckt.

In dem zweiten Band „La Lobas Versprechen“ geht es vor allem um Saras Kampf mit sich selbst. Sie nimmt einen mit auf eine lange, steinige Reise.

Das erste was mir zu diesem Buch einfällt, ist Bettina Belitz‘ sehr guter und bildhafter Schreibstil. Was ich nicht gedacht hätte, denn vor einigen Jahren habe ich ihr Buch „Splitterherz“ abgebrochen und es sogar erst vor wenigen Wochen verschenkt. Nun ärgere ich mich ein bisschen,
„La Lobas Versprechen“ ist der zweite Band einer – soweit ich gehört habe – Trilogie und irgendwie auch ein bisschen ein typischer Zwischenband. Natürlich passiert etwas und es ist auch spannend, aber ab und an trat man ein wenig auf der Stelle. Allerdings, das muss ich zugeben, ist das in diesem Falle nicht unbedingt ein Punktabzug wert. Da es hier vor allem um Saras inneren Kampf ging, förderten die Wiederholungen ihrer Gedanken nur, um sich noch mehr in sie hineinversetzen zu können. Sara hegt sehr große Selbstzweifel, wenn nicht sogar eine Art von Selbsthass und dies führt dazu, dass man über manche Dinge fünf mal nachdenkt. Die größte Spannung für mich kam aber dann wirklich erst am Ende und machte mir direkt Lust auf den nächsten Band. Leider muss man sich da noch etwas gedulden, da „La Lobas Versprechen“ erst Ende Oktober dieses Jahr erschienen ist.

Wer eine neue Welt und eine neue fantastische „Gattung“ der Magie kennen lernen möchte, der sollte sich unbedingt die „Diamant Krieger Saga“ anschauen und lesen!

(vier von fünf Sternen)


Über die Autorin
Bettina Belitz wurde am 21. September 1973 in Heidelberg geboren und begann bereits mit 12 jahren Geschichten zu schreiben. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Redakteurin und freie Journalistin. 2008 machte sie das Schreiben zu ihrem Beruf,

Weitere Bücher:
Splitterherz*
Vor uns die Nacht*


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[Rezension] Die Begehrte – Eleonoras geheime Nächte

Vier Jahre lang hat Eleonora ihre Kindheitsfreundin nicht gesehen, als sie von ihr auf ein idyllisches Landgut in der Toskana eingeladen wird. Dort lebt Corinne mit Alessandro, einem brillantem Geschäftsmann, gutaussehend, höflich und kultiviert, zu dem sich Eleonora auf Anhieb hingezogen fühlt. Doch auch seinem Bruder Emanuele, dem etwas Dunkles, Unberechenbares anhaftet, kann sie kaum widerstehen. Die Männer wissen um ihre Anziehungskraft und beginnen ein undurchsichtiges Spiel mit ihr. Dabei spürt sie, dass die beiden ein Geheimnis hüten, dem sie nach und nach auf die Spur kommt …


Das Cover ist schlicht gehalten mit dem schwarzen Hintergrund und der großen roten Erdbeere. Das Cover wirkt sehr ansprechend. Es regt auf jedenfall dazu an das Buch in die Hand zu nehmen um den Klappentext zu lesen oder direkt mitzunehmen.
Ich mag Eleonora nicht. Das muss ich direkt von Anfang an sagen. Ihre Entscheidungen sind mir teilweise so unlogisch vorgekommen, dass ich einfach keinen Draht zu ihr aufbauen konnte. Aber die anderen Protagonisten wie Alessandro waren dafür umso besser.
Der Roman von Sara Bilotti erfüllt alle Kriterien, die man für einem „New Adult“ Roman braucht. Eleonora hat alles verloren und kommt bei ihrer besten Kindheitsfreundin Corinne unter. Allerdings haben sich die beiden Freundinnen vier Jahre nicht gesehen und es hat sich auch einiges in der Zeit geändert.
Je länger Eleonora bei ihrer Freundin und dessen Freund wohnt, umso undurchsichtiger wird alles. Und das nicht nur weil ihr zwei Männer den Kopf verdreht haben.
Die Autorin hat einen guten und sehr bildlichen Schreibstil, allerdings muss man sich an Diesen erst gewöhnen.
Ich weiss nicht so recht was ich von dem Buch halten soll. Der Klappentext klang wirklich gut und ich war sehr gespannt auf die Geschichte. Eleonora war mir als Hauptcharakter so unsympathisch und ihre Handlungen teilweise echt total unlogisch. Dazu kam der Schreibstil der Autorin, der anfangs für mich gewöhnungsbedürftig war. Später kam ich aber damit auch zurecht. Einige Passagen waren mir auch zu langatmig.
Alles in Allem bin ich schon sehr traurig, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat wie erhofft. Aufgrund dessen werde ich mir die anderen Teile dieser Reihe nicht zu Gemüte führen, auch wenn ich schon oft gelesen habe, dass die folgenden Bände besser sein sollen. Im Moment kann ich mir dies nicht so recht vorstellen.

(drei von fünf Sternen)

Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

[Rezension] Dirty Secrets – J. Kenner


Die Erinnerung an Dallas Sykes brennt in mir.

Jeder kennt ihn als den berüchtigten Playboy, für den Frauen und Geld bloße Zahlen sind. Doch für mich ist er der Mann, nach dem ich mich sehnlichst verzehre. Und den ich nie haben kann.
Dallas versteht mich so gut wie niemand sonst. Wir tragen in uns dieselben Wunden, dasselbe dunkle Kapitel unserer Vergangenheit. Ich wollte ihn vergessen, aber nun, da wir uns wiedersehen, kann ich der Anziehungskraft zwischen uns nicht widerstehen.
All die Jahre wehrten wir uns gegen unser Verlangen. Doch nun ist es an der Zeit, es endlich zuzulassen.



Das Cover des Buches ist einfarbig schwarz gehalten und sticht mit glänzenden Ornamenten hervor. Der Titel des Buches wird durch den dunklen Hintergrund deutlich sichtbar, da dieser in Pink abgedruckt ist. Ein schlicht gestaltetes Cover, welches auf jeden Fall das Interesse weckt. Schon allein deswegen nimmt man dieses Buch in die Hand und liest sich den oben genannten Klappentext durch.
Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind Dallas Sykes und Jane West. Beide Charaktere haben Ecken und Kanten und man kann im Laufe der Geschichte mit ihnen mitfühlen. Sie sind auch Charaktere mit vielen Schichten, sodass man immer wieder etwas Neues erfährt und es nicht langweilig wird. Die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind sehr gut gelungen.
Dallas – welcher auch als King of Fuck bekannt ist – hat eigentlich alles was man sich wünschen kann. Geld, eine gute Zukunft und viele Frauen. Doch all dies will er nicht. Er will nur Jane, aber genau diese Frau ist für ihn unerreichbar.
„Dirty Secrets“ war nicht nur mein erstes New-Adult Buch welches ich gelesen habe, sondern ist auch der Auftakt der „Secrets“-Reihe welche mit „Sexy Secrets“ (Band zwei, VÖ 09. Januar 2017) und „Dangerous Secrets“ (Band drei, VÖ 10. April 2017) weitergeführt wird. Zum Inhalt kann man nicht besonders viel sagen ohne etwas zu verraten, doch wie oben schon erwähnt geht es um Dallas und Jane. In dem Buch werden oft die Sichtweisen getauscht und ich fand es sehr gut gemacht, dass nicht drüber stand aus welcher Sicht gerade erzählt wird. Wenn man in dem Buch schon etwas fortgeschritten ist, erkennt man dies direkt am ersten Satz. Das schafft nicht jeder Autor, wie ich finde.
Auch das „Secret“ wird hier wirklich groß geschrieben, denn man wird mit einigen Informationen wirklich lang auf die Folter gespannt und ist dann umso überraschter wenn man es erfährt. Es wurde also nie langweilig beim Lesen.
Die Geschichte um Dallas und Jane hat mich von Seite eins an mitgezogen. Ich konnte es wirklich nicht aus der Hand legen, denn ich musste erfahren wie es weiter geht. Allerdings kann ich mir momentan nicht vorstellen wie man diese Geschichte noch auf zwei weitere Bände aufteilen kann. Daher bin ich auch in diesem Punkt sehr gespannt wie es weiter geht.
Schade fand ich auch, dass das Ende dieses Bandes irgendwie merkwürdig war. Zwar nicht so, dass ich es nicht weiter lesen wollte, aber es hat zum Rest nicht richtig gepasst für mich.
Dennoch eine tolle Geschichte die ich „New-Adult“-Fans ans Herz legen möchte. 
(vier von fünf Sternen)
Dieses Buch wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dafür vielen lieben Dank!


[Rezension] Erlebnispornografie von Mimi & Käthe

Wer mich vor einigen Jahren schon kannte der wusste, dass ich beim Thema Sex einfach nur rot anlief und auf meine Hände starrte. Nicht, weil ich nichts sagen wollte, sondern nichts zu erzählen hatte. Ich war schlichtweg zu unerfahren mit meinen damaligen 19 Jahren und wollte eigentlich auch nicht sagen, was ich gerne machen würde. Einfach weil ich mir dumm vorkam.
4 Jahre sind seit dem nun vergangen und heute bin ich jemand der Anderen gern mal die Schamesröte ins Gesicht treibt.

Lange Rede kurzer Sinn; Auf das Buch „Erlebnispornografie“ von Mimi&Käthe kam ich schlicht und ergreifend, weil ich den Blog der beiden schon länger verfolge. Ich mag, wie sie die Dinge beim Namen nennen und – man mag es kaum glauben – es wirklich irgendwie schaffen die Pornografie gesellschaftsfähig zu machen.
Aber genug des langen Vorgeplänkels, los geht es mit den Fakten!

„Erlebnispornografie“ wird bei dem großen Versandhandel mit dem großen A unter „Sex-Ratgeber“ gelistet und unwillkürlich muss man da an diverse Kamasutra-Bücher und ähnliche Dinge denken. Tatsächlich würde ich das Buch von Mimi und Käthe nicht als „Ratgeber“ anpreisen. Es ist eher… ja was ist es eigentlich?

Die Autorinnen betonen immer wieder, dass sie keine Profis oder Ärzte sind und deshalb alles nur aus ihrer persönlichen Erfahrungen oder Erfahrungsberichten ihrer Bekannten aus der Pornobranche entnehmen. Das heißt auch, dass alles was in dem Buch geschrieben wurde eine persönliche Note bekommen hat. Ich persönlich finde, dass man so einen kleinen Einblick in die Welt der Pornodarsteller bekommt (da die beiden Bloggerinnen in dieser Szene viel zu tun haben) und man muss beim Lesen doch sehr oft schmunzeln. Nicht nur wegen der Ausdrucksweise der Autorinnen, sondern auch weil jeder sich irgendwo kurz wieder erkennt.

Denn niemand kann mit erzählen, dass er noch nie auf bestimmte einschlägige Seiten nach diversen bewegtem Bildmaterial gesucht hat.
Für den Ein oder Anderen werden bestimmt auch ein paar Begriffe erklärt und diverse Praktiken näher gelegt.

Alles in allem ist die Message für mich persönlich, dass es keine Schande ist Pornos zu schauen. Man sollte sich dennoch vor Augen halten, dass die meisten Filmchen nichts mit der Realität zu tun hat. Außerdem bekommt man auch noch ein klein bisschen zum nachdenken mit auf dem Weg.

Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Buch und bereue es auch nicht das nur 319 Seiten starke Werk 9,99€ gekauft zu haben. Auch wenn für mich nicht so viel dabei war, was ich noch nicht wusste fühlte ich mich sehr gut unterhalten und habe das Buch auch schon Freunden empfohlen.
Meine Wertung: 4/5 Sternen
(Das Buch habe ich mir selbst gekauft und schreibe diese Rezension aus freien Stücken – nur um das mal geklärt zu haben 😉 )