[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr

Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Autor: Jojo Moyes
Verlag: Rowohlt
Seiten: 544
Preis: 9,99€
Format: Taschenbuch
ISBN: 3499266725
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Inhalt

Louisa Clark ist anders. Sie hat einen Kleidungsstil, der nicht in ihre Umgebung passt. Sie ist mit ihrem Freund zusammen, obwohl sie weiß dass sie diesen nicht liebt. Auch ihr Job steht auf der Kippe, aber dennoch meistert sie das Leben.
Will Traynor will sein Leben nicht mehr meistern, denn es ist nichts mehr, wie es mal war. Und eigentlich will er auch nicht wirklich Louisa bei sich haben. Eigentlich.

Bewertung

Mein Lieblingsbuch. Mehr muss ich dazu fast schon gar nicht sagen. „Ein ganzes halbes Jahr“ hat mich aus einer jahrelangen Leseflaute herausgeholt, hat mich gefesselt, mich emotional an den Abgrund gebracht und mich bis heute nicht losgelassen.
Louisa ist ein liebevoller Familienmensch, das bekommt man direkt zu Anfang vermittelt und sie ist auch ein wenig speziell. Sie trägt Kleidung, die ihr gefällt und achtet nicht darauf, was andere sagen. Sie ist mit den kleinen Dingen im Leben zufrieden und beschwert sich nicht.
Als sie auf Will trifft, ändert sich ihr Leben drastisch. Ich fand es wirklich toll, dass man erst wirklich gespürt hat, dass sie diesen Job bei ihm nicht machen möchte und es wirklich nur fürs Geld tut. Aber diese kleine, schleichende Veränderung in ihrer Beziehung zueinander ist wirklich realistisch und liebevoll beschrieben.
Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer, meine Liebe zu diesem Buch in Worte zu fassen und glaubhaft rüber zu bringen, warum jeder diesen Roman gelesen haben muss.
Ich kann nur noch so viel sagen: Als ich dieses Buch zuschlagen musste, bin ich aufgestanden und kurz vor Ladenschluss noch in die örtliche Buchhandlung gefahren und habe mir den zweiten band „Ein ganz neues Leben“ gekauft. Denn ich wollte und konnte nicht Louisa einfach so alleine lassen, ich wollte nicht mit den Beiden abschließen. So sehr lieb gewonnen hatte ich sie und Will.

(5 von 5 Sternen)

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[Rezension] Rock my Heart – Jamie Shaw

Titel: Rock my Heart
Autor: Jamie Shaw
Verlag: blanvalet
Seiten: 385
Preis: 9,99€
Format: E-Book
Reihe: The Last one to know
VÖ: 01. Dezember 2016
ISBN: 3734102685
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Inhalt

Die Freundinnen Rowan und Dee wollen einfach einen tollen Abend genießen. Zusammen wollen sie das Konzert der Band „The last one to know“ genießen. Allerdings sieht Rowan ihren Freund mit einer anderen Frau an diesem Abend und das bringt ihr ganzes Leben durcheinander. Vor Beginn des Konzertes flüchtet sie nach Draußen um ihre Gedanken zu ordnen und trifft dort den Sänger der Band und küsst ihn. Aber dieser Kuss macht nichts einfacher – im Gegenteil.

Bewertung

Es klang so gut. Eine Rockstar Geschichte von der ich früher immer träumte. Außerdem schwärmten so viele über dieses Buch. Viele – außer ich.
Zugegebener Maßen habe ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen, dennoch möchte ich dazu meine Meinung veröffentlichen. Denn ich bin eine der Wenigen, die diesen Hype um das Buch nicht verstehen. Vielleicht lag es daran, dass ich zuvor „Feel again“ von Mona Kasten beendet hatte (und es mich seelisch sehr angeschlagen zurückgelassen hat – dazu aber nächste Woche mehr) und mich dann schwer tat, auf eine andere Geschichte einzulassen.
Aber kommen wir dazu, warum ich „Rock my Heart“ nicht mochte.
Irgendwie war es für mich übertrieben. Und damit meine ich alles. Natürlich bin ich mir im klaren, dass es kaum jemanden passiert, dass man bei einem Konzert den Sänger trifft und mit diesem auch noch herumknutscht (wobei ich da auch Gegenbeweise habe 😉 ). Die Protagonistinnen waren mir zu quietschig, zu unecht und einfach übertrieben. Auch wie sie sich unterhalten haben, also die Art und Weise wie sie miteinander sprachen fand ich unpassend für das Alter, das beide haben müssen. Wahrscheinlich war mir dies ein sehr großer Dorn im Auge.
Fairer weise muss ich dazu sagen, dass ich sehr oft ein Problem mit „New Adult“ Bücher habe. Oft kann ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren, mir gefällt die Story nicht weil sie mir zu platt vorkommt usw. Dennoch versuche ich es ja immer wieder, denn es muss ja immer etwas hinter dem Hype stecken.
Aber natürlich habe ich nicht nur schlechte Dinge an diesem Buch gefunden. Die Idee dahinter – eine Groupie-Geschichte – finde ich sehr gut. Natürlich könnte ich auch diverse Fanfictions dazu lesen, aber da müsste ich mich auf eine Band einschränken um etwas passables zu finden, was ich auch nicht möchte. (Und oft handelt es sich bei solchen Fanfictions um „Mary-Sues“ <- das erkläre ich euch in einem späteren Post einmal).
Fazit: Ich kann nachvollziehen, warum so viele dieses Buch mögen, aber es ist nichts für mich.

(1,5 von 5 Sternen)

„Rock my Heart“ wurde mir vom Verlag und dem Bloggerportal von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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[Rezension] Schattenreiter – Marc Turner

Titel: Schattenreiter
Autor: Marc Turner
Verlag: Heyne
Seiten: 784
Preis: 15,99€
Art: Taschenbuch
VÖ: 11. Juli 2016
ISBN: 978-3453534124
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Inhalt



Düstere Zeiten ziehen auf, denn das Buch der Verlorenen Seelen wurde entwendet! Der Magier Mayot – welcher zur dunklen Seite der Macht gehört – versucht nun die Welt Toten und der Lebendigen an sich zu reißen. Aber dies bleibt nicht ungesehen, denn es gibt sie noch. Die, die sich von der schwarzen Magie abwenden und das Land wieder im Licht sehen wollen.

Meine Meinung


Als erstes war ich erschrocken, was für ein dicker Wälzer mich da erreichte und das zweite was ich dachte war, dass ich noch nie einen Urban Fantasy Roman gelesen hatte.
Dieses Buch kann man wirklich in die Schublade „Dark Fantasy“ stecken, denn da gehört es meiner Meinung nach auch hin.
Sehr schön fand ich das Cover, es passt einfach unglaublich gut zum Buch. Wenn man es aufschlägt hat man direkt eine Art Landkarte vor sich. Diese hat mir oft sehr geholfen, wenn ich mal wieder nicht mehr wusste wo ich bin. Sagen wir mal, dass dies meinem schlechten Orientierungssinn zu Grunde liegt.

Bei der Bewertung des Buches tat ich mich allerdings schwer, denn ich musste feststellen, dass ich nicht ohne Grund bislang noch kein Urban Fantasy Buch gelesen hatte. Es ist einfach nicht meins.
Die Geschichte der einzelnen Gruppen die dem dunklen Magier das wertvolle Artefakt wieder abnehmen wollten fand ich dennoch fantastisch durchdacht. Man sah auch eine Veränderung in den einzelnen Figuren. In dem Moment, als die einzelnen Hauptcharakteren zusammentrafen ging wahrscheinlich nicht nur ihnen ein Licht auf.

Dieses Buch möchte ich mit vier Sternen bewerten, denn es hat es wirklich verdient. Einen Stern Abzug gibt es, da es nicht mein Genre ist und ich dementsprechend lange zum Lesen gebraucht habe, denn ich wollte dieser Geschichte auch den Tribut zollen und es zu Ende lesen.
Ich denke für Urban Fantasy Fans wäre dies genau das Richtige!

(vier von fünf Sternen)


Vielen lieben Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal von Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!
Das Copyright für das hier verwendete Coverbild liegt auch beim Heyneverlag.

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[Rezension] Dangerous Secrets – J. Kenner

Informationen zum Buch

Titel: Dangerous Secrets
Autor: J. Kenner
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 304
Preis: 9,99€
Art: Taschenbuch
Reihe: „Secrets“ Trilogie Band 3
Band 1 „Dirty Secrets“ auf Amazon *
Band 2 „Sexy Secrets“ auf Amazon *
Band 3 „Dangerous Secrets“ auf Amazon *

Inhalt

Achtung! Es handelt sich hierbei um den 3. Band einer Reihe. Somit kann und will ich keine Spoiler ausschließen. Wenn ihr euch für diese Reihe interessiert schaut doch bei meiner Rezension zu Band 1 HIER vorbei.

Die Geschichte von Dallas und Jane geht in die dritte und finale Runde. Immer noch steht ihr Geheimnis – ihre Entführung – im Mittelpunkt der Ereignisse. Denn jetzt häufen sich diverse Gewalttaten gegen Jane.
Außerdem sind sich Beide sicher zu wissen, wer die Fäden in der Hand hat. Nur wo ist diese Person?

Meine Meinung

Jetzt endet die Geschichte um das Geschwisterpaar Dallas und Jane. Auch im dritten Teil geht es spannend und vor allem prickelnd weiter. Bevor ich anfing zu lesen, sah ich viele Kommentare auf Instagram, dass dieser Band sehr viel schwächer ist als die vorhergehenden und dass das Ende zu offensichtlich sei.
Ich für meinen Teil habe im Moment des Lesens nicht wirklich damit gerechnet, wenn man aber später noch einmal genau darüber nachdenkt, kommt es einen logisch vor.
Abschließend kann ich nur sagen, dass es mich dennoch unterhalten, aber nicht vom Hocker gehauen hat.

Reihenfazit

Die „Secrets“ Reihe von J. Kenner klang definitiv spannend, der Klappentext sprach mich sofort an. Der erste Band hielt für mich auch genau das, was er versprach. Leider ließ die Geschichte von Band zu Band nach, sodass ich diese Bücher in die Kategorie „für Zwischendurch“ schieben würde. Meine neuen Lieblingsbücher werden sie leider nicht.

(drei von fünf Sterne)

„Dangerous Secrets“ sowie die vorhergehenden Teile wurden mir freundlicher Weise vom Diana-Verlag und dem Bloggerportal von Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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[Rezension] Der Kuss der Lüge – Die Chroniken der Verbliebenen Band 1

Informationen zum Buch

Titel: „Der Kuss der Lüge“
Reihe: „Die Chroniken der Verbliebenen“
Autor: Mary E. Pearson
Verlag: one by Lübbe
Art: Hardcover
Seiten: 560
Preis: 18,00€
Band zwei: „Das Herz des Verräters“ (VÖ: 26. Mai 2017)
„Der Kuss der Lüge“ auf Amazon *
„Das Herz des Verräters“ auf Amazon *

Inhalt

Lia ist die erste Tochter der königlichen Familie von Morrighan. Mit zarten 17 Jahren soll sie mit dem Prinzen des Nachbarlandes verheiratet werden. Allerdings ist Lia dagegen, denn sie möchte – wie ihre Brüder – jemanden heiraten den sie auch wirklich liebt.
Sie bricht den Kreis aus Pflichten, Regeln, Traditionen und flieht mit ihrer Freundin Pauline am Tag ihrer Hochzeit.
Das Ziel der beiden Frauen ist ein kleines Dorf, in dem sie fortan in einer Taverne arbeiten werden. Durch diese Arbeit lernt Lia zwei Männer kennen die ihre Gedanken durcheinander bringen. Was die flüchtige Prinzessin allerdings nicht weiß, dass beide Männer sie suchen. Der Eine möchte sie umbringen und der Andere ist der Prinz, den sie heiraten sollte.
Aber wer ist nun wer?

Meine Meinung

Nicht nur in der englischsprachigen Buchbloggerszene ging „Der Kuss der Lüge“ durch die Decke. Auch hierzulande waren die Blogger und Booktuber verrückt nach dieser Geschichte. Und wie bei jedem Hype scheiden sich auch hier die Geister. Die einen können sich nicht für Lia’s Geschichte begeistern, die Anderen haben das Buch gefeiert und warten gespannt auf den zweiten Band („Das Herz des Verräters“ VÖ: 26. Mai 2017).
Ich gehöre definitiv zur zweiten Gruppe und war mehr als begeistert von diesem Buch.
Mary E. pearson schuf hier eine völlig neue Welt mit neuen Sprachen, anderen Traditionen und neuen Regeln. Es fiel mir auch nicht schwer mich auf diese neuen Dinge einzulassen, ich wurde quasi direkt mit reingezogen und dachte beim Lesen oft, ich wäre nicht nur ein Leser sondern direkt mit Lia und Pauline auf der Flucht.
Als Leser tappt man auch bei dieser Geschichte ziemlich lange im Dunkeln und genau das hat, meiner Meinung nach, dazu beigetragen dass es nie langweilig wurde. Natürlich rätselt man wer nun der Auftragsmörder und wer der Prinz ist, aber sicher kann man sich erst sein wenn man es liest.
Das Ende dieses Bandes ist – so viel möchte ich noch verraten – einfach gemein. Wie soll man es denn bis Mai jetzt noch aushalten?
Alles in allem eine wirklich mitreißende Geschichte, die ich jedem nur empfehlen kann.

(fünf von fünf Sternen)
Die Autorin
Mary E. pearson wurde am 14. August 1955 in Südkalifornien geboren. Sie studierte an der University of San Diego und arbeitete danach als Lehrerin an einer Schule.
2000 veröffentlichte sie ihr erstes Buch „Unterbrich mich nicht, Gott“ * (erschien bei uns 2002 im Ravensburger Verlag) und lebt jetzt mit ihrem Mann, zwei Töchtern und zwei Golden Retriver zusammen.
Vielen Dank an den one by Lübbe Verlag, sowie der Netgalley-Plattform für die Bereitstellung des E-Books als Rezensionsexemplar.

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[Rezension] Herz aus Nacht und Scherben


Inhalt
Die 17-jährige Milou war schon immer eine Träumerin, was ihr Onkel – bei dem sie lebte – sehr verachtete. Allerdings stand ihre Oma aus Venedig immer hinter ihr und deshalb reist Milou zu ihr. Schon als sie ankam passieren merkwürdige Dinge um sie herum und während ihres Aufenthaltes in Venedig geriet sie in die Welt der Scherben. Als sie Situation hoffnungslos erschien und sie schon fast dem Tode geweiht war rettete sie der Rabendwandler Nív von dem sie ab da nicht mehr los kommt.
„Herz aus Nacht und Scherben“ von Gesa Schwartz auf Amazon

Bewertung
Dieses Buch hat eigentlich alles was mich reizt. Ein ansprechendes Cover, eine Welt die es so noch nicht gab und neue Charaktere die man kennen und lieben lernen kann. Auch war der Ort der Handlung, also Venedig, wirklich sehr toll ausgewählt und machte es für mich nur noch spannender.
Die Voraussetzungen waren perfekt, die Umsetzung meiner Meinung nach leider nicht. Die Autorin Gesa Schwartz hatte sehr oft mehr Auge auf die Details der Landschaft oder der Umgebung als das sie mehr auf die Charaktere einging. Wobei ich auch sagen muss, dass sie Charaktere nicht platt geschrieben hat, es war einfach nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Durch die ganzen Details verlor man oft den roten Faden der Geschichte. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Geschichte weiter geht, man aber mich irgendwo hat stehen gelassen.
Auch in anderen Rezensionen habe ich schon gesehen, dass sich die Geister bei diesem Buch scheiden. Entweder man liebt es oder man mag es nicht. Und ich gehöre leider zur zweiten Kategorie. Der Schreibstil der Autorin machte es mir sehr schwer genau in die Geschichte zu kommen und ich denke, dass das der große Minuspunkt für mich ist. Leider konnte ich mich nicht mit Milou identifizieren und es fiel mir oft schwer, der Geschichte zu folgen.

(drei von fünf Sternen)
Vielen Dank an den cbt-Verlag und das Bloggerportal von Randomhouse für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares.

[Rezension] Beim Dehnen singe ich Balladen

Inhalt
Jürgen von der Lippe ist nicht nur ein Comedian, sondern auch ein guter Beobachter und Analytiker einzelner Verhaltensweisen. Und genau diese Talente setzte er ein um sein Buch „Beim Dehnen singe ich Balladen“ ein.


Bewertung
Gerade beim Inhalt wieder geben fiel mir auf, wie schwer man das eigentlich bei diesem Buch kann. Aber das sei jetzt einmal dahin gestellt.
Ich mag den Herrn von der Lippe wirklich sehr gerne und sah ihn vor ein paar Wochen bei der Sendung „Riverboat“ aus seinem aktuellem Buch („Der König der Tiere“) vorlesen und musste mir daraufhin ein Buch von ihm schnappen.
Genug dahin gebrabbelt, ich sollte eventuell auch mal ein paar bewertende Worte los werden. Das Buch besteht aus Geschichten und Glossen. Glosse sind kurze, meinungsbildende Beiträge welche meist in Zeitungen u.ä. veröffentlicht werden und meist satirisch geschrieben sind. Herr von der Lippe bezieht sich auf Momente die er eventuell selbst erlebt oder irgendwo beobachtet hat und das natürlich auf seine ganz eigene Art und Weise.
Beim Lesen habe ich mir immer seine Stimme dazu vorgestellt, denn wie er die Worte betont ist auch ein großer Teil seine Comedy. Denn leider muss ich sagen, dass ich beim Lesen an sich nicht so gelacht habe wie ich es mir vorgestellt hatte. Darauf hin kam ich zu dem Entschluss, dass es schwierig ist Comedy zu lesen statt zu hören und sehen. Vielleicht lag es daran, dass es nicht meine Geschichten waren, was ich mir schwer vorstellen kann, es kann aber auch wirklich an der Tatsache liegen, dass Jürgen von der Lippe gelesen nicht so gut rüber kommt wie gesprochen.

Für alle Liebhaber von Jürgen von der Lippe ist dieses Buch sicherlich ein Schatz in der Comedy-Sammlung und muss gelesen werden. Alle die so schon nichts mit dem Herren anzufangen wissen, werden wahrscheinlich auch kein Spaß an dem Buch haben. Ich fand es unterhaltsam, aber wie schon erwähnt nicht so lustig wie ich erhofft hatte.

(drei von fünf Sternen)
Vielen Dank an den Penguin Verlag und das Bloggerportal der Verlagsgruppe Randomhouse für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares.

[Rezension] Sexy Secrets

Achtung! Dies ist eine Rezension zu dem zweiten Band einer Reihe in der  Spoiler enthalten sein können. Sollte euch diese Reihe interessieren schaut doch bei der Rezension zum ersten Band von mir ->HIER<- vorbei!

Inhalt
„Sexy Secrets“ ist der zweite Band der „Secrets“-Reihe von J. Kenner und bringt uns zurück zu der komplizierten Liebesgeschichte zwischen Jane und Dallas. Die beiden sind nun ein Paar – nicht offiziell, denn sie sind Adoptivgeschwister – und verbringen nahezu jede freie Minute miteinander. Die Vergangenheit – also ihre Entführung – lässt sie dennoch nicht in Ruhe. Dallas bekommt misteriöse Briefe und der damalige Übeltäter ist zum Greifen nahe.

Bewertung
Es ist irgendwie ein Zwischenband und hat mich, nach dem wirklich guten ersten Teil, ein wenig enttäuscht. Natürlich gab es Fortschritte, damit meine ich Dinge oder Vorfälle, die die Story weiter vorran bringen, allerdings fand ich, dass dieser Band zu 70% aus Sex bestand. Irgendwann hatte ich aufgehört mitzuzählen nach wievielen Seiten es wieder zum Akt kam. Aus meiner Sicht gehört das zwar zu einem New Adult Buch dazu, allerdings war es hier nicht förderlich. „Sexy Secrets“ hat nur 368 Seiten, heißt im umkehrschluss so ein Buch lese ich an einem Tag durch und wenn dann Sex-Szene an Sex-Szene folgt, wird man schnell gelangweilt und es prickelt auch nicht mehr so wie z.B. in Band eins.
Gut fand ich aber dennoch, wie wieder auf die Ängste und Probleme dieser Liebesbeziehung eingegangen wurde, ich persönlich konnte mit Jane sehr gut mitfühlen und hatte stellenweise auch dieses beklemmende Gefühl. Denn wir alle kennen es sicherlich: Wenn man mit jemanden zusammen ist den man über alles liebt, möchte man auch der ganzen Welt davon erzählen. Und genau das kann und darf sie nicht.
Nach diesem Teil kann ich nur noch sagen, dass ich sehr gespannt auf Band drei bin (VÖ: 10. April 2017) und hoffe, dass dieser mich dann wieder mehr begeistern wird.

(drei von vier Sternen)

Ich bedanke mich recht herzlich bei dem Bloggerportal von der Verlagsgruppe Randomhouse für das Bereitstellen des Rezensionexemplares.

[Rezension] Der Duft von Eisblumen

Inhalt
Rebekka ist eigentlich eine richtige Karrierefrau. Es geht nichts über ihren Job, doch durch einen Vorfall in der Firma verliert sie die Kontrolle über sich selbst und fährt in einem Stau ihrem Vordermann auf die Stoßstange. Das bringt sie vor Gericht und als Strafe muss sie Sozialstunden leisten und landet durch einen Zufall bei Frau Dorothea von Katten. Die alte Dame lebt in einer großen Villa mit einem ebenso großem Garten in dem Rebekka mehr lernt, als sie es je gedacht hätte. Durch die Arbeit bei Frau von Katten lernt Rebekka Taye kennen, den Gärtner der Dame, welcher ein Student aus Südafrika ist und als Nebenjob im Garten aushilft. Durch ihn und ihrer Neugier stößt Rebekka auf ein altes Geheimnis von Frau Katten und dadurch ändert sich auch ihr ganzes Leben.

Bewertung
Wie ich schon bei der Montagsfrage von Buchfresserchen erwähnt hatte, hat mich dieses Buch wirklich sehr überrascht.
Das Cover ist wirklich sehr schön floral gestaltet und passt sehr zum Titel, auch wenn ich mich anfangs fragte, was das Cover mit der Geschichte an sich zu tun hatte. Aber dies erschloss sich mir dann schnell beim Lesen.
Die Charaktere sind wirklich sehr gut ausgearbeitet. Mit Rebekka konnte ich mitfühlen und ihre Verwirrtheit verstehen. Frau von Katten war auch mir als Leser am Anfang mehr als unsympathisch. Typisch alte Dame eben. Aber je mehr Rebekka über die Frau heraus fand umso mehr mochte man sie und schloss sie ins Herz. Auch Taye wird in dem Leben der jungen Frau eine noch größere Rolle spielen als sie sich vorstellen konnte und auch dies hat mir sehr gut gefallen. Wenn ich jetzt allerdings ein paar Vergleiche ziehen wollen würde zwischen Rebekka und Dorothea von Katten würde ich zu viel verraten und das möchte ich nicht.
Es ist ein unterhaltsames Buch mit Tiefgang und schönen Momenten. Ich würde es jedem empfehlen, der gerne leichte Romane liest. Es ist sehr gut und flüssig zu lesen, daher für mich persönlich ein „Zwischendurch-Roman“ da man ihn schnell durch hat.

(vier von fünf Sternen)

Über den Autor
Veronika May ist ein Pseudonym von Heike Eva Schmidt, eine erfolgreiche Roman- und Fernsehautorin aus dem Süden von Deutschland. Frau Schmidt veröffentlicht Bücher unter ihrem richtigen Namen und den Pseudonymen Lilly Crow und Veronika May.
Unter dem Namen „Lilly Crow“ veröffentlicht sie Fantasy-Romane und unter dem Pseudonym unter welchem sie auch „Der Duft von Eisblumen“ veröffentlicht hat, steht für Frauenromane.
Pseudonyme werden von Autoren gern benutzt um verschiedene Genres voneinander abzugrenzen.

„Der Duft von Eisblumen“ von Veronika May wurde mir vom Verlag über das Bloggerportal von Randomhouse zur Verfügung gestellt und dafür bedanke ich mich herzlichst.

[Rezension] Ich war Hitlerjunge Salomon

„Ich habe mir vorgenommen,
die ganze Wahrheit zu schreiben,
ohne Rücksicht darauf,
wie man sie interpretieren wird.“
– Sally Perel

Schon im Geschichtsunterricht wird einem erklärt, wie es zum Holocaust kam und wie grausam die ganze Angelegenheit war. Leider gibt es für die nun jüngere Generation kaum noch die Möglichkeit einen Zeitzeugen zu treffen. Gerade diese Personen trugen zu meiner Schulzeit die Grausamkeit der Geschehnisse noch näher an einem heran und bleiben einem für immer im Gedächtnis.
Ich war Hitlerjunge Salomon“ ist ein Zeitzeugenbericht über und von Sally Üerel der die NS-Zeit überlebte, in dem er seinen Glauben verleugnete und nach der einzigen Chance zum Überleben griff: Einer von ihnen sein.
Perel schildert in seinem Buch seinen persönlichen Leidensweg in der Zeit der Judenverfolgung. Er lässt uns an seinen Gedanken, Motiven und Taten teilnehmen. Diese Geschichte ist so vollkommen anders, als andere Zeitzeugenberichte aber nicht weniger grausam.
Meine Bewertung
Schon in der Schulzeit interessierte mich alles um den 2. Weltkrieg sehr. Ich konnte und wollte einfach nicht verstehen, wie sich so viele Menschen derart manipulieren und steuern lassen konnten. Wie schon erwähnt ist Perels Bericht etwas anders als man es sonst von Überlebenden des Holocausts hört, denn er musste keinen Hunger leiden oder sich fast tot arbeiten. Er lebte in einem Internet der Hitlerjugend. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob man überhaupt etwas bewertendes zu diesem Buch sagen kann oder möchte. Man ist sich ständig bewusst, dass es sich hierbei um eine wahre und wirklich geschehene Geschichte handelt. Denn so furchterregend kann nur die Wirklichkeit sein.
Sally Perels Bericht „Ich war Hitlerjunge Salomon“ ist einfach mitreißend, ehrlich, eindrucksvoll und außergewöhnlich. Denn als einzigen Antrieb in dieser ganzen Zeit, war das, was seine Mutter als letztes zu ihm sagte.
„Ich will, dass du lebst!“
(5 von 5 Sternen)

Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares.