Lesemonat Januar 2018

Im ersten Monat des Jahres gab es natürlich nicht nur Neuzugänge, sondern ich habe auch etwas gelesen. Was genau das war verrate ich euch jetzt!

Das erste Buch des Monats war „Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen“ von Sarah J. Maas.
Über den Inhalt des Buches muss ich sicherlich nicht mehr viel erzählen, es gab eigentlich keinen der es nicht ein mal in der Hand hatte.
Vor ein paar Monaten fing ich schon mal die englische Ausgabe an zu lesen, hatte dann aber das Gefühl, ich würde kaum etwas verstehen. Das war eine völlige Fehleinschätzung, denn ich bemerkte beim Lesen der deutschsprachigen Ausgabe schnell, dass ich mehr verstanden hatte als ich dachte.
Eigentlich wollte ich dem Hype noch etwas widerstehen, deshalb folgt diesen Monat der Start meiner Reihe „Feel the Hype“ in der ich noch genauer auf solche Hype-Bücher eingehen werde. Stay tuned!

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[Rezension] Die Gabe der Auserwählten – Mary E. Pearson

Titel: „Die Gabe der Auserwählten“
Reihe: Die Chroniken der Verbliebenen
Teil: dritter Band
Autor: Mary E. Pearson
Verlag: one by Lübbe
Seiten: 352
Genre: Kinder – und Jugendbuch
Format: E-Book
ISBN: 9783846600528

Die E-Book Variante dieses Buches wurde mir freundlicher weiße von der Rezensions-Plattform Netgalley und dem Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Warnung: Es handelt sich hierbei um einen Folgeband von „Die Chroniken der Verbliebenen – Der Kuss der Lüge“. Die Rezension zum ersten Band der Reihe findet ihr HIER.

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[Rezension] Marthas Widerstand

Titel: Marthas Widerstand
Autor: Kerry Drewery
Seiten: 447
Verlag: One by Lübbe
ISBN: 978-3-8466-0043-6

 

Inhalt
Martha wächst in einer Stadt auf in der nichts so ist wie wir es kennen. Arme und reiche Menschen leben klar abgegrenzt voneinander und Straftäter werden nicht mehr von einem Gericht verurteilt, sondern von allen Bürgern durch eine TV Show. Doch ob das wirklich alles so gerecht ist, wie es immer gesagt wird? Martha stinkt das bis zum Himmel und sie beginnt eine ganz andere Rebellion.

Bewertung
Wow. Einfach nur wow. Ich war von diesem Buch so begeistert, dass ich bis heute meine Gedanken nicht in Worte fassen kann. Es war einfach unglaublich wie die Autorin hier eine dystopische Welt erschaffen hat die unserer so sehr ähnelt, aber doch ganz anders ist. Auch wenn ich mich erst auf ihren Schreibstil einlassen musste gefiel es mir immer mehr wie sie alles beschrieb.
Die Geschichte rund um Martha war rund, durchdacht und spannend bis zur letzten Seite. Teilweise musste ich wirklich in meine Decke beißen, da ich es kaum noch ausgehalten habe.
Dieses Buch regt einen aber auch sehr zum nachdenken an. Kaum eine andere Geschichte hat mich so lange nach dem Lesen noch beschäftigt wie diese.
Deshalb möchte ich auch gar nicht mehr viel sagen sondern rate nur allen diesem Buch eine Chance zu geben. Es lohnt sich!

[Rezension] Closer – Mason & Jackson

Titel: Closer – Mason & Jackson
Autor: Ina Taus
Verlag: Forever by Ullstein
ISBN: 9783958182011

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Ich bedanke mich bei dem Verlag und der Plattform NetGalley für das zur Verfügung stellen!

Inhalt
„Es ist egal wen du liebst. Solang du es von ganzem Herzen tust“
Mason hat mit seinen 18 Jahren alles, was man sich wünschen kann. Dennoch verändert sich alles nach Jacksons Umzug nach Naples in Florida. Zwar weiß Mason noch nicht warum, aber der Neue hat eine besondere Anziehungskraft der er nicht widerstehen kann. Seine Gedanken geraten in ein Chaos. Denn was hat das alles nur zu bedeuten und warum sollte er sich jetzt zu einem Jungen hingezogen fühlen.
Bewerung
Als diese Geschichte vor meine Augen trat konnte ich nicht anders als zuzugreifen. Seit ich denken kann liebe ich Geschichten zur Männerliebe. Egal ob das Boys-love Manga waren oder richtige Romane. Auf den Geschmack bekommen bin ich dann durch den Autor „Justin C. Skylark“ wessen Geschichten ich wirklich schätze und liebe.
Daher war es klar, dass ich diese Story lesen muss.
Im Grunde gefiel mir das Buch wirklich gut. Anfangs hatte ich zwar mit dem Schreibstil der Autorin zu kämpfen, denn es war etwas holperig, etwas unpersönlich und hinderte mich ein wenig am Lesefluss. Aber dies wurde mit der Zeit wirklich besser. Was leider nicht besser wurde ist das etwas emotionslose. Für mich fand sich Mason zu schnell damit ab dass er auf einen Jungen steht (ja, ich mag da eher das Drama) und die Gefühle zwischen den Beiden schwappte nicht wirklich auf mich über. Das fand ich wirklich sehr schade, denn ein Roman (egal was für ein Paar dabei eine Rolle spielt) muss mich wirklich mitreißen können. Die Gefühle der Protagonisten müssen für mich greifbar sein. Das war leider nicht der Fall.
Zum Schluss möchte ich noch dazu sagen, dass ich mich wirklich sehr freue, dass mehr „große“ Verlage jetzt LGBT Bücher verlegen und veröffentlichen. Denn im Buchbereich ist dieses Genre auch eher eine kleine Nische die wesentlich mehr Beachtung verdient. „Closer“ von Ina Taus war okey für eine Geschichte für Zwischendurch und langweilt einen nicht. Ein Blick in das Buch lohnt sich!

[Rezension] Der letzte erste Blick

Titel: Der letzte erste Blick
Autor: Bianca Iosivoni
Verlag: LYX
Preis: 8,99€
Format: E-Book

 

 

 

 

 

Inhalt

Emery Lance kann es kaum erwarten ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Weg von der Vergangenheit und weg von all den belastenden Dingen. Nur der Start in ihr neues Leben ist nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatte. Denn durch ein Missverständnis muss sie sich im Wohnheim mit einem anderen Typen ein Zimmer teilen. Doch nicht nur ihr Mitbewohner treibt sie in den Wahnsinn sondern auch dessen bester Freund.

Bewertung

„Der letzte erste Blick“ ist definitiv ein New-Adult Roman nach meinem Geschmack. Dies wurde mir schon klar, als ich Mona Kastens Worte zu diesem Buch laß:

Frech, humorvoll, sexy: eine Geschichte zum verlieben Klick um zu Tweeten

Man entdeckt auch ein paar Parallelen zu Monas „Again“-Reihe. Das finde ich aber nicht weiter tragisch. Gerade im New-Adult-Genre kann man das Rad kaum noch neu erfinden.
Am Anfang hatte ich große Probleme richtig in die Geschichte hinein zu kommen und mich fallen zu lassen. Die Sichtwechsel machten es mir schwer, warum genau kann ich allerdings nicht sagen. Meist lag es aber daran, dass ich immer am Anfang eines Kapitels nicht wusste wer, was und wo ich bin. Nichts desto trotz konnte mich dann die Story rund um Emery und ihren ganzen Hürden gut mitnehmen. Die Geschichte ging richtig ins Herz und ließ mich dann auch nicht wirklich los. Es war wirklich sehr gefühlvoll!


(vier von fünf Sternen)

Vielen Dank an die Rezensionsplattform NetGalley und dem LYX Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!