[Rezension] Rock my Heart – Jamie Shaw

Titel: Rock my Heart
Autor: Jamie Shaw
Verlag: blanvalet
Seiten: 385
Preis: 9,99€
Format: E-Book
Reihe: The Last one to know
VÖ: 01. Dezember 2016
ISBN: 3734102685
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Inhalt

Die Freundinnen Rowan und Dee wollen einfach einen tollen Abend genießen. Zusammen wollen sie das Konzert der Band „The last one to know“ genießen. Allerdings sieht Rowan ihren Freund mit einer anderen Frau an diesem Abend und das bringt ihr ganzes Leben durcheinander. Vor Beginn des Konzertes flüchtet sie nach Draußen um ihre Gedanken zu ordnen und trifft dort den Sänger der Band und küsst ihn. Aber dieser Kuss macht nichts einfacher – im Gegenteil.

Bewertung

Es klang so gut. Eine Rockstar Geschichte von der ich früher immer träumte. Außerdem schwärmten so viele über dieses Buch. Viele – außer ich.
Zugegebener Maßen habe ich das Buch bei ca. der Hälfte abgebrochen, dennoch möchte ich dazu meine Meinung veröffentlichen. Denn ich bin eine der Wenigen, die diesen Hype um das Buch nicht verstehen. Vielleicht lag es daran, dass ich zuvor „Feel again“ von Mona Kasten beendet hatte (und es mich seelisch sehr angeschlagen zurückgelassen hat – dazu aber nächste Woche mehr) und mich dann schwer tat, auf eine andere Geschichte einzulassen.
Aber kommen wir dazu, warum ich „Rock my Heart“ nicht mochte.
Irgendwie war es für mich übertrieben. Und damit meine ich alles. Natürlich bin ich mir im klaren, dass es kaum jemanden passiert, dass man bei einem Konzert den Sänger trifft und mit diesem auch noch herumknutscht (wobei ich da auch Gegenbeweise habe 😉 ). Die Protagonistinnen waren mir zu quietschig, zu unecht und einfach übertrieben. Auch wie sie sich unterhalten haben, also die Art und Weise wie sie miteinander sprachen fand ich unpassend für das Alter, das beide haben müssen. Wahrscheinlich war mir dies ein sehr großer Dorn im Auge.
Fairer weise muss ich dazu sagen, dass ich sehr oft ein Problem mit „New Adult“ Bücher habe. Oft kann ich mich nicht mit den Charakteren identifizieren, mir gefällt die Story nicht weil sie mir zu platt vorkommt usw. Dennoch versuche ich es ja immer wieder, denn es muss ja immer etwas hinter dem Hype stecken.
Aber natürlich habe ich nicht nur schlechte Dinge an diesem Buch gefunden. Die Idee dahinter – eine Groupie-Geschichte – finde ich sehr gut. Natürlich könnte ich auch diverse Fanfictions dazu lesen, aber da müsste ich mich auf eine Band einschränken um etwas passables zu finden, was ich auch nicht möchte. (Und oft handelt es sich bei solchen Fanfictions um „Mary-Sues“ <- das erkläre ich euch in einem späteren Post einmal).
Fazit: Ich kann nachvollziehen, warum so viele dieses Buch mögen, aber es ist nichts für mich.

(1,5 von 5 Sternen)

„Rock my Heart“ wurde mir vom Verlag und dem Bloggerportal von Randomhouse zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

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[Rezension] Secret Sins – Stärker als das Schicksal

Titel: Secret Sins – Stärker als das Schicksal
Autor: Geneva Lee
Verlag: blanvalet
Seiten: 352
Preis: 9,99€
Art: E-Book
VÖ: 20. März 2017
ISBN: 978-3734104770
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Inhalt

Die junge Mutter eines gehörlosen Sohnes Faith geht regelmäßig zu einem Treffen der anonymen Süchtigen, doch an einem Tag trifft sie dort Jude, von dem sie sofort fasziniert ist. Doch auch wenn es äußerlich nicht so aussieht, hat der junge Mann ebenso viele Geheimnisse wie Faith selbst.

Meine Meinung

Geneva Lee und ich. Wir werden wahrscheinlich nie Freunde.
Aber fangen wir mal von Vorne an: Prinzipiell sprach mich „Secret Sins“ sehr an, aber ich hatte durch den „Royal Passion“ Fauxpas meinerseits Probleme damit, mich auf dieses Buch einzulassen.
Der Schreibstil war gut, daran soll es gar nicht hapern. Ich finde Geneva Lee schreibt bildhaft, aber nicht zu detailliert. Hier in diesem Buch ist sie auch nicht so sehr in diese Art Jugendsprache gegangen, wie es bei „Royal Passion“ meiner Meinung nach war.
Auch die Rückblenden in der Geschichte selbst gefielen mir sehr gut, fast schon besser als das drum herum. Natürlich kamen auch Sexszenen vor, aber dadurch dass Geneva Lee das Ganze so Tiefgründig und emotional aufgezogen hatte, konnte ich mit den Sexszenen nichts anfangen. Für mich hat es einfach nicht gepasst.
Abschließend möchte ich noch sagen (oder eigentlich eher schreiben) dass ich, als ich dieses Rezensionsexemplar angefordert habe, noch nicht „Royal Passion“ gelesen hatte. Sonst hätte ich dies nicht getan, da ich von der Autorin voreingenommen bin, was diesem Buch vielleicht nicht gerecht wird.

(drei von fünf Sterne)

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und dem Bloggerportal von Randomhouse für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares!

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